Ein Pyroelektrischer Sensor, auch PIR-Sensor, ist ein Halbleitersensor, der zur Detektion von Temperaturänderungen dient. PIR-Sensoren beruhen auf der namensgebenden Pyroelektrizität, einer Eigenschaft einiger piezoelektrischer Halbleiterkristalle. Dabei führt eine Temperaturänderung ΔT zu einer messbaren Änderung der elektrischen Spannung am Sensorausgang. PIR-Sensoren reagieren nicht wie andere Temperatursensoren auf ein bestimmtes zeitlich konstantes Temperaturniveau, sondern nur auf die Veränderung der Temperatur. Es gibt analoge und digitale pyroelektrische Sensoren.
Digitale PIR Sensoren besitzen eine weit höhere Störfestigkeit, bedingt durch deren Aufbau. Analoge PIR Sensoren sind dagegen weit günstiger. Weitergehende Unterschiede sind keine vorhanden. Über dem aktiven Sensorelement wird, zur Verbesserung der Detektion auf Veränderungen und der Reichweite, eine einfache Optik angebracht. Typisch wird eine eine sphärisch oder zylindrisch gewölbte Fresnel-Linse aus HDPE verwendet. Durch die Gestaltung dieser Linse kann zum einen der räumliche Wirkungsbereich des Sensors beeinflusst und auf die jeweilige Anwendung angepasst werden, zum anderen kommt es durch die Stufen der Fresnel-Linse in Kombination mit den zwei Sensorelementen zu einer räumlichen Auffächerung der Empfindlichkeitsbereiche, welche die Detektion von räumlichen Veränderungen von Wärmequellen durch steilere Übergänge
verbessert. Die Fresnel-Linse kann zur Auffächerung in einzelne Sektorelemente und in mehrere Teillinsen unterteilt sein.

Produkt Spezifikationen

Datenblatt C172

Datenblatt AR172

Datenblatt C174

Datenblatt 6192 Flat Pack

Zubehör

Datenblatt TR230

Datenblatt TR232

Preisliste

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